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Haarentfernung. Welche Möglichkeiten gibt es und was sollte man beachten?

Die Frisur sitzt, dass Make-up ist passend, dass gesamte Erscheinungsbild ist nahezu perfekt, umso ärgerlicher wird es, wenn der Haarwuchs an der falscher Stelle auftritt. Der gepflegte Mensch entfernt die Haare an den unerwünschten Stellen. Zur Haarentfernung können die unterschiedlichsten Mittel oder Methoden angewendet werden.

Man unterscheidet zwischen vielen Möglichkeiten der Haarentfernung.

Depilation:
mechanische und chemische Haarentfernung auf Zeit

Epilation:
dauerhafte Haarentfernung mittels hochfrequentem Wechselstrom.

Depilation:
Das Wort setzt sich zusammen aus “de” (weg) und “plus” (Haar), dass Entfernen durch die Rasur oder das Schneider mit der Schere gehören mit dazu.
Die Haarwurzel bildet die Wachstumszone, wobei der untere Teil des Haares sich in einem länglichen Follikel, innerhalb der Haut, befindet. Bei der Depilation wird die Haarwurzel nicht zerstört, dass Haar wird nicht an der Austrittstelle aus dem Follikel, sondern im Follikel entfernt. Dadurch verlängert sich die Zeit bis das Haar an der Oberfläche erscheint.

Zupfen:
Die älteste und bekannteste Methode um lästige Haare mit der Pinzette zu entfernen. Beim Zupfen, die Haut zwischen Daumen und Zeigefinger spannen damit es nicht so schmerzhaft wird.


Chemisch:
Das Präparat wird in einen dünnen Schicht aufgetragen und nach der angegebenen Einwirkungszeit mit warmem Wasser abgespült. Wichtig ist hierbei, dass im nachhinein keine parfümierten oder aggressiven Lotionen verwendet werden. Hautreizungen und Haarbalgentzündungen können, aber müssen nicht, auftreten.
Für die empfindliche Gesichtshaut empfiehlt sich diese Methode nicht.

Kaltwachs:
Zähflüssiger Wachs wird mit einem Spatel in Wuchsrichtung aufgetragen,Zellstoffstreifen oder Stoffstreifen fest angedrückt. Mit einem Ruck reißt man den Streifen in Gegenwuchsrichtung ab.
Fertige Wachstreifen auf die zu enthaarende Stelle aufkleben und auch in Gegenwuchsrichtung
mit einem Ruck abziehen. Ob fertiger Wachstreifen oder flüssigem Wachs, die Haut muss im Anschluss schonend mit Wasser abgewaschen werden. Da Hautreaktionen nicht ausgeschlossen sind, ist das Auftragen einer heilenden Salbe ratsam.

Warmwachs:
Hier wird das gleiche Prinzip angewendet. Wichtig ist das überprüfen der Temperatur vor dem Auftragen damit keine Verbrennungen möglich sind. Warmwachs wird dicker aufgetragen als Kaltwachs und erstarrt wenn er
abgekühlt ist, dadurch lässt sich dieser in einem Stück, ohne Zellstoffstreifen, abreißen.

Epilation:
Absolute und dauerhafte Haarentfernung die mehrmals hintereinander durchgeführt werden sollte.
Hierbei wird die Haarwurzel und damit die Wachstumszone, mit Hilfe von Hochfrequenzströmen,
zerstört. Nach der ersten Behandlung tritt meistens der Erfolg noch nicht ein, deshalb ist es wichtig die Behandlung, in einem Rhythmus von zwei bis drei Wochen, zu wiederholen.

Pinzettepilation:
Mit einer Pinzette wird das gekürzte Haar gespannt und unter Hochfrequenzstrom gesetzt. Ein Spezialgel leitet ihn zur Haarwurzel, die geschädigt wird.

Nadelepilation:
Mit viel Geschick wird eine Nadel in den Haarfollikel eingeführt und die Haarwurzel koaguliert.
Beide Anwendungen brauchen viel Zeit und Geschick und sollten deshalb nur von Fachpersonal durchgeführt werden. Gefahren sind Verletzungen und kleine Blutungen sowie kleine Verbrennungen.
Nach jeder Epilation empfiehlt sich das Einschleusen von Haarwuchsblockern in Cremform mit Hilfe von Iontophorese.