Bequemlichkeit ist ein Dauerbrenner
Sneakers haben im vergangenen Jahrzehnt eine beispiellose Erfolgsgeschichte hingelegt und sind aus der aktuellen Mode nicht mehr wegzudenken. Zunächst vor allem in der Skateboardszene genutzt und geliebt, haben die praktischen Turnschuhe bald auch das allgemeine Straßenbild in den USA und dann in Europa erobert.
Was macht die Sneaker so erfolgreich?
Einmal ist es natürlich das coole Outfit, in dem die Schuhe daherkommen. Alle Farben und Kombinationen wurden schon gesehen, doch das allgemeine Erscheinungsbild ist immer dasselbe: Abgerundete, teils klobige Boots, breite Sohlen, flacher Saum, dazu trägt Mann und Frau die beliebten ultrakurzen Sneaker-Socken und wirkt so in jeder Situation jung und stylish.
Des Weiteren sind Sneakers absolute Allrounder, können im Sommer wie im Winter gut getragen werden, eignen sich als Sportschuh genauso gut wie auf Partys oder zum Shopping und sind dabei immer bequem. Stefan Raab hat die weißen Adidas Superstar zur Jahrtausendwende hin wieder salonfähig gemacht. Einige Hartgesottene wurden seitdem auch mit Sneakers zum Anzug gesehen - und selbst das kann in bestimmten Situationen genau den richtigen Eindruck hinterlassen.
Aktuelle Trends
Mittlerweile hat sich das Bild wieder etwas gewandelt, die klobigen Skaterschuhe der 90er Jahre sind fast komplett aus den Schuhläden verschwunden. Schmal und Einfach lautet die Devise, in Wirtschaftskrisenzeiten darf auch der Schuh nicht mehr ganz so protzig wirken. Angesagt sind immer noch die gängigen Modelle der Sportartikelhersteller Adidas, Nike, Puma und Reebok, hiermit kann man eigentlich nichts falsch machen. Bei der Farbwahl sollte allerdings auf die Kombinationsfähigkeit geachtet werden: Schwarz geht immer, Weiß sieht erst gut aus, wenn es ein wenig auf "Old School" getrimmt und schmutzig geworden ist, Rot und Blau sind schon schwieriger und sehen vor allem im Sommer unter den Shorts manchmal missraten aus.